Naturparadies Südgeorgien: Königspinguine, Seebären und ein Lost Place

20. März 2016  •  20 Comments

Südgeorgien I: Possession Bay - Salisbury Plain - Fortuna Bay - Stromness

Südgeorgien sagte mir noch vor wenigen Jahren gar nichts. Auf meiner ersten Reise in die Antarktis im Jahr 2013 hatte ich dieses kleine Inselarchipel ausgelassen und nur die antarktische Halbinsel besucht. Später, nach dem Studieren von Büchern und Artikeln über die südlichste Region der Erde dämmerte mir, dass ich hier in doppelter Hinsicht etwas Wichtiges verpasst hatte: Eines der spannendsten historischen Kapitel der Entdeckungsgeschichte der Antarktis und gleichzeitig ein vielfältiges, artenreiches Naturparadies. Meine zweite Reise in das Südpolarmeer sollte mich also unbedingt auch nach Südgeorgien führen.

Südgeorgien ist britisches Überseegebiet und gehört zur Inselgruppe Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln. Politisch ist der Anspruch zwischen Großbritannien und Argentinien ähnlich prekär wie bei den Falklandinseln, weil Südgeorgien aber tatsächlich im südlichen Nichts liegt und lediglich für Sir Ernest Shackleton bei seiner historisch einmaligen Rettung sowie für frühere Walschlächter eine Rolle gespielt hat, steht es heute nicht mehr sonderlich im Fokus politischer Zwietracht.
Südgeorgien liegt auf dem 54. Breitengrad Süd und gehört damit zur Subantarktis. Das Wetter ist stabil: Meistens regnet oder schneit es, selten wird es viel kälter als 0, selten wärmer als 8 Grad.

Südgeorgien, Ansicht vom Wasser

Ankunft in Südgeorgien

Es gibt mal wieder eine Hörempfehlung zu diesem Post: Balad of O, Coldplay

Wir sind früh dran: Um einem Wettertief zu entkommen hatte der Kapitän der MS Hanseatic beschlossen, den Besuch der Falklandinseln (siehe Route der Reise) abzukürzen und vor dem Tief die Meerüberquerung ins 1700 Kilometer entfernte Südgeorgien anzutreten. Wie immer werden wir darüber im so genannten „Pre-Cap“ informiert, dem Vorbereitungsmeeting auf die kommende Anlandung.

Seit Monaten hatte ich mir vorgestellt, hinlänglich theatralisch an Deck zu stehen, um das ersehnte Südgeorgien schon von weitem zu erspähen. Tatsächlich aber ankert die MS Hanseatic bereits in der Nacht vor der Küste und ich bin wie jeden Tag von all den Eindrücken und der frischen Luft viel zu müde, um mich freiwillig an Deck zu schleppen. Als es draußen scheppert und donnert, weil die ersten Zodiacs ins Wasser gelassen werden, werde ich wach.
Wir sind in der Gruppe „grün“, die heute die erste Anlandung machen wird. Im Routierverfahren wird so sichergestellt, dass nicht mehr als 100 Leute gleichzeitig an Land sind – eine Vorgabe des Antarktisvertrages und des IAATOs, der touristischen Vereinigung für Antarktistouren, die auch für Südgeorgien gilt. Nicht nur soll so die Natur geschützt werden, auch wird so verhindert, dass mehrere Schiffsladungen Touristen gleichzeitig die abgelegensten Zipfel der Welt in Augenschein nehmen und den Eindruck der Abgeschiedenheit trüben.

Müde stolpere ich ins Bad, um das Nötigste der Morgendusche hinter mich zu bringen, meine verschiedenen Schichten Klamotten überzustülpen und meine Sachen zu sortieren: Kameras, Objektive, sind die Akkus geladen, sind die Speicherkarten von gestern geleert. Filter. Stative. Handschuhe. Sonnenbrille. Taschentücher. Gopro. Wo ist der Ersatzakku der Gopro? Jeden verdammten Morgen mache ich mich verrückt. Once in a lifetime. Da hat man Angst, nicht vorbereitet zu sein.

Immer noch schläfrig sitze ich in voller Montur auf dem Bett in der Kabine, als die Durchsage kommt: Leider ist eine Anlandung in Salisbury Plain nicht möglich, die Wetterverhältnisse geben es einfach nicht her. Der Kapitän wird sich nun kurz mit dem 1. Offizier beraten.
Business as usual, so ist das in der Antarktis. Ich bin dennoch enttäuscht, denn hinter dem klanglosen Namen Salisbury Plain verbirgt sich eine der größten Königspinguin-Kolonien der Welt.

Besuch bei den Seebären und Königspinguinen: Die Possession Bay

Schnell wird umdisponiert und wir besuchen stattdessen die Possession Bay, in der es eine kleinere Kolonie von Königspinguinen geben soll. Wir haben Glück: Das Wetter klart auf und die Anlandungen klappen problemlos. Schon direkt am Strand erwarten uns so viele Tiere, dass ich völlig fassungslos kaum weiß, wohin ich meine Kamera zuerst richten soll.

Südgeorgien-Landschaft

Die Szenerie ist skurril – ich bin mir nicht sicher, ob hier Pinguine zwischen Menschen oder Menschen zwischen Pinguinen herumlaufen.

Pinguine und Menschen in der Natur

Dazwischen Unmengen von Seebären und Seeelefanten – es ist absolut fantastisch und mein erstes Mal, dass ich Königspinguine zu Gesicht bekomme.

Gruppe von Königspinguinen

Köpfe von Königspinguinen, Großansicht

Tausende Seebären am Strand der Possession Bay in Südgeorgien

Antarktischer See-Elefant

Vorsichtig bahnen wir uns den Weg zwischen den tausenden Seebären (Pelzrobben), die recht angriffslustig reagieren, wenn man ihrem Territorium zu nahe kommt. Wo entlang die Grenzen verlaufen, wissen wohl nur sie – es ist kaum möglich, den Mindestabstand von 5 Metern zu halten. Immer noch ist es ein Rätsel, wie der auf ein Minimum an Genpool reduzierte Bestand sich so gut erholen konnte. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Südgeorgien nicht nur fürs Walschlachten berühmt, auch die Seebären wurden hier zu Zigtausenden getötet und auf einen winzigen Bestand von etwa 100 Tieren reduziert.

Seebär oder auch Pelzrobbe

Seebären-Junges

Jungtiere Seebären

Während ich versuche, den überall herumliegenden und kläglich schreienden Jungtieren auszuweichen, die mich mit ihren großen, süßen Augen angucken, tritt der Mann mehrfach versehentlich fast auf einen Seeelefanten. Die schlafen meist und sind so gut getarnt, dass man sie glatt für Steine halten könnte. Manche gähnen oder beschweren sich ein bisschen oder gucken uns schlichtweg nur mittelinteressiert an.

Seeelefant

Seeelefanten in Südgeorgien

Wir verbringen etwa eineinhalb Stunden an Land, dann kehren wir auf die MS Hanseatic zurück.

Die MS Hanseatic in der Possession Bay von Südgeorgien

Salisbury Plain: Zweitgrößte Königspinguinkolonie der Welt

Nach der Possession Bay fahren wir wieder zurück, um eine erneute Anlandung in Salisbury Plain zu probieren. Es klappt nicht, der „Schwell“, die Wellen, die sich am Strand auftürmen, sind einfach zu hoch, um mit dem Zodiacs anzulanden. Das Wasser ist sonst aber relativ ruhig, deshalb cruisen wir mit den Zodiacs den Strand entlang.

Königspinguine schwimmen im Wasser, Südgeorgien

Tausende von Königspinguinen schwimmen im Wasser, die bunten, schönen Köpfe ragen heraus. Es ist irgendwie schräg, dass wir mit diesen großen, polarerprobten Schlauchbooten und unserer wetterfesten Kleidung nicht an Land gehen können, während sich diese kleinen Wesen mühelos vom Strand in den Schwell stürzen und im Wasser herumschwimmen.

Königspinguine im Wasser zwischen Wellen

Hinter dem Strand türmt sich ein Berg hoch hinauf, auf dem sich die etwa 200.000 Brutpaare starke Kolonie der Pinguine niedergelassen haben. Pinguine, so weit das Auge reicht. Ein Anblick, den ich wohl so nie vergessen werde.

Königspinguinkolonie Saisbury Plain in Südgeorgien

Fortuna Bay

Am nächsten Tag landen wir in Fortuna Bay an. Hatte ich gedacht, dass der Tag zuvor einer der Höhepunkte dieser Reise gewesen war, hatte ich mich getäuscht. Das Wetter wechselhaft, immer wieder Schnee und Sonne, abermals Tausende von Seebären, Seeelefanten und Königspinguinen.
Die Bucht ist lang und zieht sich von der Anlandestelle entlang malerischer Bergzüge bis zu einem großen Gletscher.

Südgeorgien, Fortuna Bay

Unser Ziel ist eine weitere große Kolonie von Königspinguinen etwa in der Mitte der Bucht, wir haben eineinhalb Stunden Zeit, ein Weg ist grob abgesteckt. Das ist weniger zum Schutz der Tiere denn zu unserem Schutz, denn es ist schwierig, überhaupt einen möglichen Weg zwischen den tausenden Tieren hindurch auszumachen, ohne böses Knurren auf sich zu ziehen.

Kaum ein Weg zwischen den vielen Seebären hindurch

Seebär, Nahaufnahme

Ich komme nur langsam voran, denn ich kann mich nicht sattsehen und sattfotografieren. So schön ist die Landschaft, so gletschergrünblau das Wasser, und natürlich vor allem: So spannend die Tiere.

Naturparadies Südgeorgien: Berge, Seebären, Königspinguine, grüne Wiesen

Südgeorgien: Landschaft und Seebären

Seeelefant

Seebären-Muttertier mit Junges

Die älteren Seeelefanten mit den lustigen Riesennasen sind schon von dannen gezogen, übrig geblieben sind die Weibchen und die Jungbullen, die in der Regel herumliegen und vor sich hin schnarchen.
Manche müssen sich aber auch abreagieren. Es ist völlig skurril, nur wenige Meter vor diesen großen Tieren zu stehen und zu sehen, wie sie sich einen Kampf liefern, der aufgrund ihrer Körpermasse wie in Zeitlupe abzulaufen scheint. Immer wieder klatschen die massigen Körper aneinander. Das gegrunzte Brüllen gurgelt tief aus den Kehlen hervor.

Kämpfende Seeelefanten auf Südgeorgien

Wir finden ein Rentiergeweih und werden an unser Pre-Cap erinnert, in dem uns erzählt wurde, dass es hier vor nicht allzu langer Zeit Rentiere gegeben hat, die hier ausgesetzt wurden. Leider befand das Südgeorgische Mandat, dass auf Südgeorgien kein Platz für nichteinheimische Arten sei und ließ alle Rentiere erschießen. In den Augen des Expeditionsleiters sehe ich Bedauern, als er uns die Geschichte erzählt.

Rentiergeweih auf Südgeorgien

Auch ausgerottet wurden hier übrigens erst vor kurzen die Ratten. Eingeschleppt durch verschiedene Schiffe und ohne natürliche Feinde hatten diese sich über die Jahrzehnte stark vermehrt und bedrohten einige endemische Vogelarten, weil sie die Eier aus den Nestern klauten. Die großangelegte Ausrottungsaktion scheint gewirkt zu haben, denn seit Monaten ist keine einzige Ratte mehr gesichtet worden.

Königspinguine im Schnee

Als wir endlich an der Königspinguin-Kolonie ankommen – wir haben die Zeit völlig vergessen und den Weg unterschätzt – bin ich hingerissen von der erneuten riesigen Menge an Pinguinen in verschiedenen Stadien.

Königspinguinkolonie vor Gletscher

Königspinguin-Kolonie

Königspinguine haben einen recht besonderen Brutzyklus. Da es außerdem auf Südgeorgien keine starken Jahreszeitenschwankungen gibt, sehen wir Pinguine in verschiedenen Stadien der Entwicklung, manche befinden sich in der Mauser.

Mauser der Pinguine

Die Jungtiere, die „Kaffeewärmer“, wie die Crew der MS Hanseatic sie liebevoll nennt, sind braune gefiederte Riesenbüschel, durch die großen Federn sehen sie sogar größer aus als die erwachsenen Tiere.

Königspinguin-Jungtier

Tollpatschig und süß, irgendwie, und völlig anders als Jungtiere von Kaiserpinguinen mit ihrer bekannten schwarz-grau-weißen Federzeichnung.
Wenn die Jungtiere ihr braunes Federkleid verlieren, sehen sie teilweise zum lachen aus: Seht her mein Röckchen, schaut, ich habe einen Iro.

Jungtiere Königspinguine mit verschiedenen Federn

Wir stehen am Rande der Kolonie und die Pinguin-Expertin der MS Hanseatic erzählt uns, was wir wissen wollen.
„Guck mal, die vier da, das sieht ja ein Blinder, dass die gerade ein Gockelverhalten an den Tag legen. Die überlegen sich vielleicht gerade, wie sie die Weibchen herumkriegen können. Schau Dir an, wie sie sich in die Brust schmeißen.“ Ich muss schwer lachen. Tatsächlich.

Balzende Königspinguine

Einige Pinguine sind neugierig, die meisten aber scheinen nur kurz Hallo zu sagen und sich dann cool abzuwenden. Sie haben vermutlich schon einigen Touristen hallo gesagt. Man ist aneinander gewöhnt.

Gruppe von Königspinguinen

Ein Lost Place auf Südgeorgien: Die alte Walfangstation Stromness

Am Nachmittag besuchen wir Stromness. Eigentlich wollten wir eine Wanderung unternehmen zu dieser Walfangstation, in der Sir Shackleton die Rettung für sich und seine Crewmitglieder fand (die Geschichte erzähle ich ein anderes Mal ausführlicher). Das Wetter spielt aber abermals nicht mit und so bleibt uns nur ein kurzer Ausflug.

Verlassene Walfangstation Stromness in Südgeorgien

Die Station ist leider abgesperrt, denn die Gebäude sind einsturzgefährdet. Schönerweise hat man sich dennoch entschlossen, diese Überreste als eine Art Mahnmal der Geschichte stehen zu lassen und nicht wie andernorts wegzuräumen. Von Ferne sind die großen Tanks zu erkennen, in denen der Waltran aufgefangen wurde. Ich stehe in einiger Entfernung und versuche mir vorzustellen, wie es hier früher ausgesehen haben mag: Walskelettte überall, die Bucht getränkt vom vielen Walblut. Das Schlachten hörte so lange nicht auf, bis es nicht mehr rentabel war, weil der Bestand zu klein geworden war. Dann kamen die Seebären dran.

Überreste der verlassenen Walfangstation Stromness in Südgeorgien

Verlassene Walfangstation Stromness in Südgeorgien

Seebären in der verlassenen Walfangstation Stromness in Südgeorgien

Als auch diese verschwunden waren, wurde Stromness 1961 verlassen. Heute liegen zwischen den Überresten Seebären und Seeelefanten und genießen wohl die Ruhe, die nur ab und zu durch ein paar Touristen gestört wird. Es ist gleichzeitig gruselig und schön, dass ich an einem Punkt der Geschichte hier stehe, an dem hier Frieden herrscht. Vermeintlich jedenfalls.

Die alte verlassene Walfangstation Stromness in Südgeorgien vom Wasser aus

Als wir ins Zodiac steigen, ist der Himmel wieder zugezogen, es ist feucht-neblig und schneit nasse Flocken. Was heute abenteuerlich war, wird gleich wieder wett gemacht durch meine Luxusdusche auf dem Luxusschiff, die mich spüren lassen wird, dass ich keine berühmte Entdeckerin bin, nur eine Touristin, die zwei Tage Luxusgast auf einem der schönsten Flecken Erde der Welt sein durfte.

Comments 20

  1. Wunderschöne Bilder und ein toller Bericht! Ein Ort, den ich bisher noch gar nicht für eine Reise auf dem Schirm hatte. Das hat sich jetzt aber definitiv geändert :) LG, Sebastian
  2. Tolle (Tier)bilder aus Südgeorgien! Die "Kaffeewärmer" habe ich gleich besonders ins Herz geschlossen. Ich wusste gar nicht, dass die Jungtiere so aussehen. Jedenfalls dürfte ihnen nicht kalt sein. ;-)
  3. Wundervoller Bericht mit zauberhaften, eindrucksvollen Bildern. Dankeschön. Liebe Grüße, Claudia
  4. Wow, tolle Eindrücke! Der Bericht kombiniert mit den Bildern lässt einen echt mitfühlen. Das alles real zu erleben, war sicherlich ziemlich aufregend und surreal, oder? Gerade wenn man auf so riesige Pinguinkolonien trifft oder an so einem Ort, wie Stormness ist. Total ulkig sehen ja die "Kaffeewärmer" aus. Man könnte meinen sie tragen einen Pelzmantel ^^ Liebe Grüße Christian
  5. Und schon wieder ein kreischendes Awwwwww - BABY-Seelefanten! :D Mensch Inka, was du alles erleben durftest, ist echt der Wahnsinn. Und faszinierend, wie gestochen scharf die Farben auf den Bildern wirken. So als wäre jeder andere Platz auf der Welt irgendwie verwaschen. Kann mir nur vorstellen, wie beeindruckend das in live gewesen sein muss...!
    • inka
      inka
      Das ist ja echt interessant, ich hab das mit den Farben so gar nicht gesehen, im Gegenteil, ich finde die Farben eher zart - bis auf das Grasgrün und das Orange er Pinguine. Musste mir gleich die Fotos selber nochmal anschauen. Was mich ja besonders freut ist, dass wenigstens einige der Landschaftsbilder zeigen, wie unglaublich schön die Berge drum herum sind. LG /inka
  6. Wunderbar geschrieben, ein phantastischer, mitreißender Erfahrungsbericht!!! <3 Etwas schmunzeln musste ich beim Namen Sandwichinseln, was es nicht alles gibt :-) Das Foto mit den beiden Pinguinen, dem braunen und dem, der noch rummausert, ist der absolute Hammer. Untertitel: Die Transformation vom braunen Wollknäuel zum Königspinguin. Süß sind auch die ganz, ganz kleinen Seebären!! Auf dem Foto mit den 3 Kleinen legt einer seinen Kopf ganz doll in den Nacken. Das habe ich bei den Seelöwenbabys auf Galápagos auch gesehen. Weißt du, warum sie das tun? Ich hab entweder nicht danach gefragt oder es schon wieder vergessen. Ich freue mich schon auf deine nächsten Berichte aus der Antarktis! Liebe Grüße, Nicole
    • inka
      inka
      Ja, witzig oder? Das mit den Sandwichinseln. Ich wollte nochmal nachlesen, warum die eigentlich so heißen. Ich glaube, die kleinen Seebären machen das einfach nur, um Aufmerksamkeit zu erregen. Sie wollen ja gefüttert werden und ein bisschen Nähe. Beides sollte man natürlich dort tunlichst unterlassen. ;) Und es werden noch uneeeendlich viele Berichte folgen, ich nehme mir nur gerade gerne Zeit dafür. Dann macht es umso mehr Spaß - und liest sich hoffentlich schöner. Ganz lieben Dank für das tolle Lob. Liebe Grüße /inka
  7. Wow. Irgendwie wie in einem Märchen. In einer anderen Welt. Im Paradies. Ein unglaublich schönes Plätzchen auf dieser Welt und somit ganz weit oben auf meiner Bucketliste. Ich habe mir soeben die Bilder unzählige Male angesehen und es wirkt alles so malerisch und verträumt. Einfach herrlich. Hoffentlich bleibt es dort so schön und es wird nicht zu touristisch. Viele Grüße, die mit nun Fernweh geplagte Dori
    • inka
      inka
      Danke Dori, ich glaube, die Gefahr besteht erstmal eher nicht. Der Antarktisvertrag läuft noch einige Jahre, das bedeutet auch eine Reglementierung für die Anlandungen. Zudem ist es erstens wirklich teuer, zweitens werden die Liebhaber der warmen Gefilde immer in der Mehrzahl sein, davon bin ich überzeugt. ;) Du hast also sicher noch ein paar Jahre Zeit, um das genauso zu erleben. Viele Grüße /inka
  8. Unfassbar. Unfassbar schön (die Bilder). Unfassbar beeindruckend (unsere Welt). Unfassbar neidisch (dass du mich nicht mitgenommen hast, ich ;-))
  9. Toller Bericht mit großartigen Fotos!!! Ich würde ja sagen, da will ich auch hin ... wenn, ja wenn da nicht diese Sache mit den "Klamottenschichten" wäre. Das Zeug kriege ich doch gar nicht alles in mein kleines Rucksäckchen rein ... ;) LG, Wolfgang
    • inka
      inka
      Hi Wolfgang, danke Dir für das Kompliment. Und ja, wir haben tatsächlich uns dieses Mal sogar Kopper ausgeliehen, was aber eher an der zusätzlichen Kleidung für die Dinner auf der MS Hanseatic lag. Beim ersten Mal bin ich problemlos mit meinem Rucksack 10 Wochen durch Chile und bis in die Antarktis gereist, also sooo viel brauch man gar nicht. :) LG /inka
  10. Anna
    Wow! einfach nur wow. Deine Bilder sind der absolute Wahnsinn. Ich werde ganz kribbelig und alles in mir schreit danach direkt, aber sofort, jetzt gleich loszufahren. Da mag ich auch hin. Ich beneide dich ein bisschen um das Glück dieses Fleckchen Erde schon mit eigenen Augen gesehen zu haben.
    • inka
      inka
      Dankeschön Anna. Wenn ich nicht dort gewesen wäre, würde ich mich definitiv auch beneiden. ;)) Es war wirklich großartig, ich glaube, in Südgeorgien könnte man sich locker wochenlang aufhalten und würde nicht müde werden von dieser atemberaubenden Natur.
  11. Steffi
    Wow, was für Bilder... Ich bin beeindruckt von der Schönheit der Natur an diesem Flecken Erde!! Danke, dass du uns daran ein bisschen teilhaben lässt und auch noch ein wenig einordnest, was du da so zu sehen bekommen hast. Atemberaubend schön! Lieber Gruß Steffi
  12. Das muss wirklich ein absolut fantastisches Erlebnis gewesen sein! So schöne Fotos! Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie aufregend es sein muss, in den wenigen Stunden alles in sich aufsaugen zu wollen....und dann auch noch zu versuchen, die Eindrücke fotografisch festzuhalten. Es ist Dir gut gelungen. Wie schön, dass wir miterleben dürfen. Sonnige Grüße, Sabine
    • inka
      inka
      Danke Dir Sabine! Ja, ich geb zu, das werde ich leider auch beizeiten einigermaßen hektisch und muss mir bewusst die Momente nehmen, um einfach zu Staunen. Wenn zudem dann noch beide Kameras mal wieder ausfallen... :D Ja, es war aufregend. ;) LG /inka
  13. WAHNSINN! man, was muss das live für ein eindruck gewesen sein. hammer, echt! herzliche grüße die frau s.

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