Weihnachtszeit im Südpolarmeer: Resümee einer Reise

21. Dezember 2015  •  27 Comments

Am 4. Dezember starteten wir mit der MS Hanseatic von Ushuaia aus erst einmal Richtung Falklandinseln, die noch nicht ganz zum Südpolarmeer, dem südlichen Ozean, gehören, denn sie liegen nördlich des 60. Breitengrades, der die (politische) Grenze der Antarktis markiert.
Das gilt ebenfalls für das anschließend besuchte Südgeorgien, jenes liegt jedoch innerhalb der antarktischen Konvergenz, jene Zone, in der das kalte antarktische Wasser auf das warme nach Süden fließende Wasser trifft. Diese Zone ist die Grenze des Südpolarmeeres und gleichzeitig auch die geografische Grenze der Antarktis.

Während wir uns also noch beim Glühwein in der Explorer Lounge der MS Hanseatic darum streiten, wo denn nun die Antarktis beginnt, haben wir bereits den 4. Advent, befinden uns auf der – leider sehr ruhigen – Drake-Passage (der Mann und ich hatten ja auf ein bisschen Schiffshopserei gehofft) und sind von der Antarktis auf dem Rückweg nach Norden. Daher ist Zeit, ein kurzes Resümee über diese Reise zu ziehen, die seit Jahren mein Traum war und nun zum großen Teil hinter mir liegt.

Tafeleisberg Antarktis

Eines sei ausdrücklich erwähnt: Wir hatten ein unglaubliches Glück mit dem Wetter! Auf Facebook habe ich tolle, begeisterte Kommentare von Euch bekommen, viele von Euch möchten jetzt in die Antarktis reisen. Aber: Jede Reise ist völlig anders, so wie jeder Eisberg ein Unikat ist. Wir hätten auch fünf Tage lang nur Sturm und keine Anlandung haben können; kein spiegelglattes Wasser, welches die Berge und Eisberge so schön in doppelter Formation zeigt, Schneeregen, der auf die Fotolinse fällt. So war es auf meiner ersten Reise vor drei Jahren.

Höchstwahrscheinlich gibt es bei einer anderen Reise keine riesigen und Unmengen von Tafeleisbergen, wie wir sie hatten, dafür vielleicht irre Eis-Skulpturen. Letztere haben wir dafür auf dieser Reise nicht gesehen. Man sollte unbedingt auch die grauen Töne lieben und sich mit Neugier auf die Reise einlassen, bei der niemand weiß, was sie beinhalten wird, nicht einmal der Kapitän oder der Expeditionsleiter.
Diese Reise hier war jedenfalls gigantisch, unglaublich, mit extrem viel Sonnenschein gesegnet und ich kann es kaum abwarten, Euch davon in Einzelheiten zu erzählen.

Zügelpinguine

Tafeleisberge

„Alltag“ auf der MS Hanseatic

Ich habe weniger schreiben können als ich dachte, was gar nicht unbedingt daran lag, dass wir hier auf der MS Hanseatic irgendwie ständig auf Trab gehalten werden – Anlandungen und Zodiacausfahrten, Vorträge, Essen (ja, essen! 6 Gänge dauern schon ein Weilchen…), Interviews führen -, sondern weil ich abends so unfassbar müde war. Nicht einmal habe ich am Abend in der Explorer Lounge gesessen und dem Pianisten oder der Band zugehört, sondern entweder mit müden Augen noch ein paar Fotos durchgeschaut und auf Facebook gepusht oder bin einfach schlafen gegangen. Ich habe unfassbarerweise nicht einmal die Sauna besucht.

MS Hanseatic: Dinner und Lounge

Der Grund ist vermutlich, dass ich hier tagsüber jede Minute auf 180 laufe, noch ein Foto von Deck, guck mal, der Eisberg da, oh, ein Wal, schnell das Tele drauf, habe ich den Berg dort drüben abgelichtet, der sieht ja so toll aus, war da nicht jetzt ein guter Vortrag über Pinguine? Keine Ruhepause in meinem Kopf, was schade ist, einerseits, aber wohl verständlich, wenn man sich in der Region befindet, in die man sich verliebt hat und die man so irre aufregend findet und man auch gar nicht weiß, ob man in seinem Leben hier noch einmal herkommen wird.

Die Falklandinseln

Wir erreichen das Naturparadies der Falklandinseln (oder Malvinas, wie die Argentinier sagen) bei sehr stürmischem Wetter. Die erste Anlandung fällt somit aus und ich muss leider wieder einmal auf die Sichtung der knuddeligen Rockhopper-Pinguine verzichten. Dafür haben wir mehr Zeit in der kleinen Hauptstadt Port Stanley, in der zwar nur ca. 2000 Menschen wohnen aber anscheinend doppelt so viele Autos, jedenfalls muss man auf der „Hauptstraße“ wirklich aufpassen, insbesondere weil ja Linksverkehr herrscht. British durch und durch.
Im Passagen-Blog von Hapag Lloyd habe ich bereits ein bisschen über Port Stanley und einen besonderen Bio-Bauern erzählt. Ja, auch wenn die Falklandinseln häufig „subantarktisch“ genannt werden, liegen sie geografisch natürlich nicht in der Antarktis und sind sogar mit Stränden gesegnet, die auf dem Foto aussehen wie die Karibik. Es gibt Wale, Delfine, Robben, Seeelefanten, Pinguine – ein Traum für Outdoorer. Ach und nicht zu vergessen die hässlich-hübschen Truthahngeier: Wahnsinnig schönes Federkleid, geierartiger Kopf.

Falklandinseln

Südgeorgien

Königspinguine! Das ist, was mir zu Südgeorgien als erstes einfällt, denn Königspinguine sind natürlich etwas ganz Besonderes und an Bord ist sogar eine Dame, die nur wegen der Königspinguine ein zweites Mal diese Reise macht, obwohl sie eigentlich gar nicht noch einmal in die Antarktis wollte. Aber die Königspinguine und die „Kaffeewärmer“, wie die Expeditionscrew die süßen Kleinen nennt, sind einfach ein Knaller.

Königspinguine auf Südgeorgien
Dabei waren wir nicht einmal bei der größten Kolonie, denn auch dort war es zu stürmisch für eine Anlandung. So ist das eben in der Antarktis, man sollte damit rechnen, dass mindestens jede zweite Anlandung ausfällt.
Der Mann lernt schnell, dass man sich vor Seebären („Pelzrobben“) in Acht nehmen muss. Wir sehen tatsächlich neugeborene Seebären, die Winterstiefel-Schuhkartongröße haben und eher aussehen wie Igel mit großen Augen und Flossen. Meinen Milcheinschuss konnte ich gerade noch verhindern.

In Grytviken, der alten Walfangstation Südgeorgiens, beschauen wir die Überreste der Walfänger, zwischen denen Seeelefanten verteilt sind. Anschließend gibt es heiße Schokolade vor der Kirche, in der ein Orgelkonzert für uns abgehalten wird – es wird ein bisschen weihnachtlich und ich kann mir vorstellen, wie schön hier das Weihnachtskonzert sein muss, was die Passagiere der Hanseatic  bei der Weihnachtsreise hier erleben können, wie mir der Kreuzfahrt-Manager erzählte.
Über Südgeorgien gibt es natürlich noch viel mehr zu berichten, das kommt dann beizeiten, auch wenn einige Anlandungen dort nicht geklappt haben.

Südgeorgien, Grytviken

Überquerung des 60. Breitengrades & die Südorkneyinseln

Hat man Glück und ein antarktisch-erfahrenes Team (Kapitän & Expeditionsleiter) an Bord und fährt mit einer Reederei, die diesem Team genügend Spielraum einräumt, ist so ein Ausfall einer Anlandung aufgrund der Wetterbedingungen oder auch wenn eine Durchfahrt z.B. wegen zu viel Eis nicht möglich ist einfach Teil der Reise und spannendes Element.
In unserem Fall verlassen wir Südgeorgien bereits nach zwei Tagen verfrüht, weil die Wetterkarten einen herannahenden Orkan zeigen. Unser Kapitän, der übrigens knapp jünger ist als ich, beweist ein tolles Gespür für die Fahrtroute und nutzt den „freien“ Tag für einen Umweg über die Südorkneyinseln – ein Traum! Die Südorkneyinseln liegen ziemlich fernab östlich gelegen zwischen Südgeorgien und den Südshetlandinseln und sind meistens in Schlechtwetter gehüllt.
Uns hingegen erwarten die rauen Inseln mit schönstem Sonnenschein, da haben wir bereits die Ahnung, dass diese Reise unter einem besonderen Stern steht.
An diesem Punkt haben wir nun auch den 60. Breitengrad überschritten und befinden uns somit geografisch und politisch in der Antarktis.

Pinguin-auf-Eisscholle
Da außerdem zweiter Advent ist, lädt der Hotelmanager – ebenfalls in meinem Alter und ein super sympathischer Typ – auf das Vorderdeck zu einem Glühwein ein. Es herrscht erste Feierstimmung, denn wir stehen an Deck eines wunderbaren Schiffes mitten in der Antarktis mit einem Glühwein in der Hand und Ausblick auf schöne Eisberge und die südlichen Orkneyinseln. Wenn das mal kein Traum ist.

Glühwein in der Antarktis

Eine Reise in die Antarktis ist… flexibel

Übrigens hatte ich ein kleines Gespräch mit dem Chef Ingenieur, und wenn ich mir die Zahlen richtig aufgeschrieben habe, kann man Folgendes ausrechnen:
Der Umweg über die Südorkneyinseln hat uns über 300 Seemeilen zusätzlich beschert. Für eine Seemeile verbraucht das Schiff 80 Liter Diesel, macht also insgesamt 24.000 Liter Diesel an Extraaufwand, was – nunja – nicht gerade ein Superschnäppchen sein dürfte.
Das ist also ein ziemlicher Wahnsinn und man merkt, was für ein Spielraum für den zufriedenen Kunden eingeräumt wird – ja, da war ich ziemlich beeindruckt.
Was alles hinter so einer Schiffsorganisation steht, davon habe ich leider nur einen winzigen Hauch einer Ahnung. Vom Proviant, Service, Wäscherei, Küche, etcetc. abgesehen gehört ja zu so einer Reise, dass Slots für Anlandungen gebucht werden müssen, wenn man in der IAATO ist, der Organisation, die sich für den umweltfreundlichen Tourismus in der Antarktis einsetzt, denn es darf z.B. nur ein Schiff bei den erlaubten Anlandeplätzen sein. Auf einer Reise, bei der ständig die Route flexibel gehalten und Stops in der Reihenfolge aufgrund von Wetter- und Eisbedingungen geändert werden muss, gehört ein gutes Verhandlungsgeschick des Expeditionsleiters dazu, der sich mit anderen Schiffen einigen muss.

Deception-Island-1
Wenn gar nichts geht, weil z.B. der „Schwell“ zu groß ist, die Wellen ans Land, ist eine Zodiacausfahrt die Alternative. Das zieht dann gleich einen ganzen Rattenschwanz an Arbeit für die Mitarbeiter mit sich: Änderung der Mittagszeiten und für die Küche, auch mal Ausfall der Mittagspause für die Servicekräfte, die 10-14 Stunden am Tag ackern, Zodiacfahrer und alles, was zur Organisation dazu gehört muss nun raus oder rein, und sogar die Reinigungskräfte, die zweimal am Tag die Kabine richten, ändern ihre Routine, um die Reinigungszeit möglichst so zu legen, wenn der Gast gerade im Zodiac sitzt oder an Land ist.
Ihr seht, es ist irre viel zu tun zwischen allen hier Arbeitenden und das soll dann auch stets mit einem Lächeln passieren. Ich bin ein klitzekleinwenig beeindruckt, mit wieviel Geduld die Crew hier uns tappsige Touristen erträgt, die wir manchmal einfach keine Ahnung haben.

Zodiac Boote Antarktis

Antarctica

Nach den Südorkneyinseln fahren wir zu den Südshetlandinseln, wo leider auch die Zodiacausfahrt zu Elephant Island nicht klappt – zu dem Landeplatz, an dem 22 Männer auf ihre Rettung durch Ernest Shackleton monatelang warteten… Aber diese spannende Geschichte erzähle ich ein anderes Mal.
Dafür folge dann etwas, was ich mir nicht zu träumen gewagt hätte: Tafeleisberge! So weit das Auge reicht!

Tafeleisberge Antarktis

Tafeleisberge in der Antarktis

Wir stoßen durch den Antarctic Sound nördlich der Antarktischen Halbinsel nach Osten tief in das Weddell Meer vor und der Kapitän findet den Weg durch die vielen Bruchstücke des großen Tafeleisberges bis… zur Meereisgrenze!

Meereisgrenze-Wedell-Meer

Das Wetter ist absolut fantastisch und die MS Hanseatic schiebt sich einige Meter in das Meereis hinein – sie hat ja die höchste Eisklasse, die es für Kreuzfahrtschiffe gibt. Das Allerbeste: Wir dürfen zu Fuß auf das Eis!
Es ist der 17. Dezember und für mich wird dieser Tag ewig in Erinnerung bleiben. Auf dem Hapag Lloyd Blog habe ich schon darüber berichtet.

Meereisgrenze Antarktis Weddell Meer

Weddell Meer

Die restlichen Tage sind voll mit Anlandungen, Pinguinen, Eisbergen, Gletschern, wovon ich Euch hier nach und nach erzählen werde.

Pinguine

Antarktis-Eisberg

Weddellrobbe

Die Antarktis hat mich einmal mehr ins Eis verlieben lassen und – gebe ich zu – in diese Art zu reisen. An die 5 Sterne musste ich mich gewöhnen. Es ist nicht gerade mein Ding, mich mitten in der Antarktis Dinner-fein zu machen und stundenlang zu dinieren. Aber das Auf-dem-Schiff-sein, das schöne in dem Schlaf geschunkelt werden, die Atmosphäre, eine wahnsinnig nette Crew, ein Expeditionsleiter, bei dessen trocken-humorigen Ansagen sich die gesamte Gästeschar beömmelt vor Lachen, das An- und Ausziehen von Gummistiefeln, das Zodiacfahren, das Cruisen zwischen dem Eis… all das werde ich wahnsinnig vermissen und ich werde aufpassen müssen, nicht allzu sehr in Kitsch zu verfallen, wenn ich davon erzähle.

Ich hoffe, Ihr werdet es mir nachsehen.

Antarktisches Festland

Eisberg Antarktis

Sonnenuntergang Antarktis

Dies ist mein Beitrag zum #Reisebloggeradvent beim Teilzeitreisenden, dort findet Ihr weitere Reisegeschichten zum Thema Weihnachten.

Comments 27

  1. Jojo
    Ach wie schön, eine halbe Stunde war ich gerade in der Antarktis...gedanklich jedenfalls und in Echtzeit auf deinem Blog. Deine Bilder sind ein Genuss! Ich kann es total nachempfinden, die Hektik von 'ich muss alles gesehen und festgelegt haben und will absolut nichts verpassen', das habe ich auch oft. Das Bild mit den Zodiaks und die Pinguins als kleine Punkten auf dem Eis, lässt einem so richtig mittendrin mitfühlen. LG Jojo aus Berlin
    • inka
      inka
      Danke Dir Jojo, das freut mich, dass ich Dich anscheinend ein bisschen "mitnehmen" konnte. :) LG /inka
  2. Unglaublich viele tolle Bilder, die so viel Lust auf mehr machen!
    • inka
      inka
      Danke Dir Antje! :)
  3. Hach, ich freu mich, dass ihr so viel Glück mit so vielen Dingen hattet. Das ist auf Reisen ja nie selbstverständlich, und "da unten" wohl als allerletztes. :-) Saß hier manches mal an der australischen Südküste und musste an Dich und die Antarktis denken. Ist ja von dort quasi nur noch ein Katzensprung, hoho. ;-) Freu mich auf mehr Fotos und Berichte! Schöne Weihnachten Kathrin
    • inka
      inka
      Hohoho, meine Liebe, und ich wünsche Dir noch weitere Traumtage in Tasmanien! Da muss ich nun erstmal rüberkiken, vielleicht lässt sich so mein Reisekater eine Weile vertreiben. Danke Dir und liebe Grüße nach Süden /inka
  4. Hach, hach, hach, hach, Inka..... In die Sauna kannst Du aber in Berlin auch noch ganz oft gehen, oder? Ich drück' Dich ganz fest und wünsche Dir ein frohes Fest und jetzt gehe ich Buch anschauen, Du weißt, welches...
    • inka
      inka
      Ds stimmt Gudrun, aber wer kann schon von sich sagen, mal in der Antarktis in der Sauna gewesen zu sein... ich nun jedenfalls nicht. ;) Ich hoffe, Du hattest ein schönes Weihnachten und liebst dieses Buch so wie ich. :) LG /inka
  5. Hammer Bilder, toller Text! Und ein ganz klein bisschen neidisch bin ich auch ;-) Freue mich auf die Berichte, die da noch kommen werden und warte schon ganz gespannt. Jetzt aber erstmal schöne Weihnachten!
    • inka
      inka
      Danke Dir, ich hoffe, Du hattest auch schöne Weihnachten. Und gaaanz sicher folgen noch Texte und Fotos. Und - #wennichdasjemalsschaffe - Videos! :) Liebe Grüße /inka
  6. Jetzt geschnallt und gelesen, dass du eine eigene Seite für die Antarktis erstellt hast: sehr geil! Und deine Berichte auch und die Bilder sowieso. Gang ganz ganz (...) große Traum, das auch einmal erleben zu dürfen! Fühl dich glücklich :)) Grüße, Anna & Vanessa
    • inka
      inka
      Daaanke Euch! :) Ja, das hab ich inzwischen auch gemerkt, dass das mit dem blickgewinkelt.aq ein bissl schwer zu verklickern war. :D Deshalb teasere ich die Artikel auf der Haupt-Domain wohl auch besser an, sonst findet hier ja kein Mensch hin. Wobei, das passt ja irgendwie zur Antarktis. ;) LG /inka
  7. Das hast du so toll beschrieben, ich verdrücke grad ein Tränchen der Rührung... Es muss furchtbar sein, wenn diese Reise zu Ende ist, oder? Besonders großes Lob für deine Gedanken über die Hintergrund-Organisation! Ist ja wirklich Wahnsinn, was da hinter den Kulissen so abläuft... LG und danke für die vielen Pinguin-Fotos! Jenny
    • inka
      inka
      Jaaaaaa, und wie! :( Ich versuche zu genießen, aber eigentlich fühle ich mich nach unter die Bettdecke und ein bisschen luxuriös leiden. Ist jedenfalls ein ausgewachsener Reisekater. :/ Über die Hintergrundorga muss ich wirklich noch einiges berichten, glaube ich, das ist ja alles irre spannend! Danke und liebe Grüße /inka
  8. Ich hätte nie gedacht, dass mich Eis und die Antarktis so beeindrucken können aber Du hast mich eines Besseren belehrt. Danke dafür. ... und die Robbe hätte ich am liebsten sofort eingepackt. :-) Liebe Grüße Aqually
    • inka
      inka
      Hihi, die wäre ein bissl zu groß für den Rucksack gewesen. Du meinst die Weiße, oder? Die war echt größer als ich... nicht zu glauben, wie riesig all diese Viecher dort unten werden. :) Danke Dir und LG /inka
  9. Birgit
    Toll, toll, toll, auch hier nochmal Glückwunsch zu diesem tollen Bericht. Deine Begeisterung ist so ansteckend, und ich freue mich schon sehr auf weitere Bilder und Berichte. Der Eis-Virus ist unheilbar und wird eher noch schlimmer 😊
  10. Kathi
    Schön <3
  11. Eva
    Hammer, Inka! Ich habe alles ja mitverfolgt und bin schwer angetan. Was ich mich aber schon die ganze Zeit frage: Warum habt ihr alle die gleichen roten Jacken an? Macht man das so?
    • inka
      inka
      Haha, ja, es gibt ne Kleiderordnung in der Antarktis: Pinguine Schwarz-weiß, Menschen rot. :D Sorry, krkrkr. :) Nein, die Jacken werden von Hapag Lloyd gestellt. Das machen viele Anbieter so, um z.B. die Pax im Auge zu haben. Du kannst dann immer sehen, ob noch Gäste an Land sind (die Crew hat gelbe Jacken). Das Schöne aber war: Ich musste keine Winterjacke mitschleppen. Diese war gefüttert, wind- und wasserdicht, absolut warm und trotzdem leicht. Ich fand die so toll, dass ich - trotz der Werbung - die Jacke abgekauft hätte, das machen sie aber leider nicht. Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass sie in einer Zusammenarbeit mit Globetrotter hergestellt wurden, der Hersteller war Killtec. Ich bin echt versucht, bei denen mal anzuklopfen, welche Jacke dieser am nächsten kommt... LG /inka
  12. Nur ganz kurz, weil wir gleich zum Airport müssen: Ganz große Klasse, tolle Bilder in einem super Beitrag. Danke dafür, und auch für die vielen Eindrücke über Facebook in den letzten Tagen. So war man ein Stück mit im tieeefen Süden. LG Thomas
    • inka
      inka
      Danke Dir Thomas! :)
  13. Vermutlich hätte ich parallel Block und Stift neben mir haben sollen - ich weiß gar nicht mehr was ich nun alles kommentieren wollte :o) Das geniale Wetter - mit Sicherheit. Ich habe es auf Facebook immer wieder gesehen und es dir so gegönnt - ein Träumchen innerhalb eines Traums :) Mein absolutes Favoritenbild ist 'Blaues Eis' - die anderen Bilder liebe ich einfach so - aber das könnte ich mir alle 5 Minuten ansehen! Hachja! Kommt noch gut an und genieß weiterhin dein Frühstück ;-) LG Manu
    • inka
      inka
      Aaaah, ja, ich habe zig Bilder in der Art gemacht, leider wurde keines so schön wie bei Michael Martin. ;) Und mit Träumchen im Traum hast Du wirklich Recht. Wobei interessanterweise einige Crewmitglieder das nicht so gesehen haben, die fanden es "normal" oer "durchwachsen", was mir mal wieder zeigt, dass ich auf meiner ersten Reise wohl echt ordentliches Pech gehabt habe, da hab ich ja auch quasi nix außer Pinguinen gesehen und hatte nur zwei Anlandungen, meine ich mich zu erinnern. Liebe Grüße /inka
  14. Hallo Inka, eigentlich sollte ich gerade keine Blogbeiträge lesen, sondern meine To Do Liste abarbeiten, aber deinem Eis konnte ich nicht widerstehen :-) Für mich ist das eine ganze eigene, fremde Welt, weil ich wie so viele noch nie im Eis war. Die Kaiserpinguine sind unfassbar süß und ich kann mir gut vorstellen, dass es Menschen gibt, die extra deshalb so eine Tour machen :-) Was ich toll finde, dass du auch von den gescheiterten Anlandungen und so erzählst, das hätte ich so gar nicht auf dem Schirm gehabt, wobei es ja logisch ist. Toll auch, dass da mit so viel Flexibilität gearbeitet wird. Gibt es Menschen, die dann verärgert sind, weil ihre Route nicht eingehalten wird oder haben da alle so viel Verständnis und sind dankbar um die Flexibilität und das andere, das sie vielleicht deshalb erleben dürfen? Ich freu mich auf die anderen Reiseberichte und auf die anderen Bilder. Ich mag ja Kreuzfahrtschiffe und finde auch die Perspektive Schiff mit Eis großartig, wie oben mit den Holzstühlen. Und ich mag dein Bild im Restaurant :-) Ich esse doch soo gerne :-) Alles Liebe Tanja
    • inka
      inka
      Hey Tanja, ganz wichtiger Punkt, den Du da ansprichst: Ich habe ja immer gedacht, wer in die Antarktis fährt und dafür so viel Geld ausgibt, erkundigt sich vorher und weiß gerade vom "Expeditionscharakter" und dass einfach nichts sicher ist. Das ist leider nicht der Fall, ich habe Blogbeiträge im Netz gefunden, da haben sich doch einige Gäste anderer Touren tatsächlich über Crew und Wetter aufgeregt. ;) Die Crew der Hanseatik geht auf Nummer sicher: Uns wurde VOR jeder möglichen Anlandung die Wetterlage erklärt, wenn eine Anlandung ausfiel wurde uns das noch einmal erklärt und dann gab es jeweils ein "Recap", bei dem noch einmal alles erklärt wurde. Außerdem dürfen die Gäste der Hanseatic jederzeit (!) die Brücke besuchen und Fragen stellen. Wer es dann immer noch nicht geschnallt hat, dem ist nicht zu helfen. :D Daher: Nein, auf dieser Reise hat sich - soweit ich weiß - wirklich niemand über etwas geärgert, das wäre auch einfach mal krass bescheuert gewesen, so viele geniale Wetterlagen, wie wir hatten. Übrigens sind es Königspinguine. Kaiserpinguine leben viel weiter südlich. Sie sind viel größer, dafür aber auch nicht ganz so farbenfroh. Daher sind die Königspinguine eigentlich die hübschesten von allen. :) Danke & liebe Grüße /inka (die sich echt noch schwer vom Reisekater erholen muss...)

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